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In den Nachkriegsjahren am 23.07.1946 wurde durch den damaligen Landrat des Landkreises Eisenach die Genehmigung erteilt ein Textil- und Kurzwarengeschäft in Kaltennordheim zu eröffnen. Damaliger Geschäftsführer war Friedrich Büchner. Kaltennordheim befand sich zu dieser Zeit noch im Grenzsperrbezirk der damaligen Sowjetzone, was die Warenbeschaffung in den Nachkriegsjahren erschwerte.
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Am 7. September 1950 vergrößerte man die Verkaufsfläche und zog in neue Räumlichkeiten um. Im April 1953 verstarb der Firmengründer plötzlich, so dass seine Frau Ilse Büchner das Geschäft alleine weiterführte. Sie heiratete 1957 August Schmidt, der von da an auch im Geschäft tätig war.
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Im Jahre 1963 zog man in eigene Räume um und vergrößerte das Geschäft auf 60 Quadratmeter. Der neue Laden wurde unter dem Namen "Friedrich Büchner Textilwaren" weitergeführt.
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In der damaligen Zeit war die Warenversorgung schlecht, da der private Handel benachteiligt wurde - das Geschäft sollte nicht in staatliche Hand gelangen. Man wollte sich nicht gänzlich von der sozialistischen Planwirtschaft abhängig machen. Im Februar 1974 verstarb die Inhaberin Ilse Schmidt, ihr Ehemann und die Tochter Sibylle führten das Geschäft im Sinne der Vorgänger weiter.
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Nach dem Tod von August Schmidt im August 1989 übernahm Tochter Sibylle mit Wirkung vom 1. September 1989 das elterliche Geschäft in Kaltennordheim. Eine Gewerbegenehmigung bekam sie in dieser Zeit des beginnenden gesellschaftlichen Umbruches problemlos - von nun an lohnten sich Investitionen, da die Kundschaft in modernen Geschäften einkaufen wollte.
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Als logische Folge wurden in den Wochen vor der Wirtschafts- und Währungsunion die Ladenräume auf das maximal mögliche von 70 Quadratmetern erweitert - am 1. Juli 1990 eröffnete man neu. Nach kurzer Zeit war der Laden für die Vielfalt des Sortimentes bereits zu klein und auch für die Zukunft und den nunmehr steigenden Wettbewerb nicht mehr wirtschaftlich genug.
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Daraufhin kaufte Inhaberin Sibylle mit ihrem Ehemann Günter Tanz ein Geschäftshaus in der Innenstadt. Dieses Gebäude hat bereits eine lange Tradition in der Herstellung und den Handel mit Textilien, die bis in das vorige Jahrhundert reicht. Nach einem grundhaften Umbau der Ladenräume von April bis August 1991 wurde das 200 Quadratmeter grosse Textilgeschäft im Zentrum Kaltennordheims am 5. September 1991 eröffnet. Mit diesem Tag kehrte Tochter Sandra nach einem Teil ihrer Ausbildung in Bad Brückenau (Damenmoden Paul Assmann) ins elterliche Geschäft zurück. Von nun an Weiterführung unter Büchner Mode Textil.
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Im Jahr 1996 feierte man das 50-jährige Firmenjubiläum.
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